Berlin, Wendland // 4. Juni 2018 // Komitee

Was wir tun und sind:
Wir sind ein Medien- und Kunstkollektiv
mit dem Anliegen, eine Sammlung von Positionen, Statements, Infos und Anschaulichkeiten zu bilden.

Wir streben an ein Medium zu sein, das in einer Umgebung von viel postulierter Meinungs- und Pressefreiheit diesen Raum nutzt und versucht seinem Anspruch gerecht zu werden.
Wir wollen Platz bieten für eine gewissermaßen virtuelle Vernissage künstlerischer und gesellschaftsbeobachtender Postitionen, behalten uns aber vor die Grenzen der Virtualität auch zu verlassen.

Es ist uns wichtig ein heterogenes Gemisch zu sein und eben solcherart gestaltete Ausblicke zuzulassen.

Der BEGRIFF ENDLAGERROMANTIK ist ein Kunstwort, was sich ergiebt aus den Begriffen Endlager und Romantik. Endlager kommt in unserer Assoziations-Kette zuersteinmal vom Atommüll-Endlager. Des Anklangs an Nationalsozialistisches Vokabular sind wir uns bewusst, diese Lesart ist aber ausdrücklich nicht gemeint.
Das Atom-Endlager ist ein großes unhaltbares Versprechen, die Große Lüge, mit der die Politisierung einiger Generationen eng verknüpft ist, ein Oxymoron, das wir uns aneigneten, um es in den Griff zu bekommen.
Auch der Begriff „Romantik“ ist ja stark ambivalent, als Epoche der Geburt des Deutschen Nationalismus, des Romantischen Liebesideals, aber auch Romantik als Pathosmoment, dem mensch sich schwer entziehen kann.
Sprache ist wichtig. Und sie ist performativ, und wir wollten dabei sein, wenn Begriffe geformt werden.

Prost,
der Punk für die Redaktion (unvollständig)

PS: Also falls das noch nicht ersichtlich war,
wir würden uns jetzte eher so feministisch,
antifaschistisch, pro homo, öko,
antirassistisch, gegen Antisemitismus,
antikapitalistisch, pro queer (u.A.i.d.A.) einordnen.